Warnstreik am Freiburger Uni-Klinikum: Welche Patienten betroffen sind
Vladimir DöhnWarnstreik am Freiburger Uni-Klinikum: Welche Patienten betroffen sind
Warnstreik am Universitätsklinikum Freiburg führt am Dienstag zu Einschränkungen
Am Dienstag, dem 19. Mai 2026, wird ein ganztägiger Warnstreik am Universitätsklinikum Freiburg zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Patienten müssen mit Verzögerungen und möglichen Terminverschiebungen rechnen.
Betroffen sind vor allem Routineoperationen sowie ambulante Behandlungen, von denen einige verschoben werden dürften. In vielen Abteilungen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Notfallversorgung und lebenswichtige Dienstleistungen bleiben jedoch aufrechterhalten.
Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringende Operationen finden wie gewohnt statt. Auch in den Bereichen Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde kommt es zu keinen Unterbrechungen. Patienten werden gebeten, die Klinik nur in akuten Notfällen aufzusuchen.
Betroffene mit geplanten Terminen erhalten bei Absagen eine direkte Benachrichtigung. Das Klinikum rät Patienten, wo möglich auf alternative Behandlungsmöglichkeiten auszuweichen, um die Notaufnahme während des Streiks zu entlasten.
Der Ausstand steht im Zusammenhang mit den noch nicht abgeschlossenen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst. Während die Notversorgung gesichert bleibt, werden viele Patienten mit Verzögerungen und Terminänderungen konfrontiert sein. Weitere Entwicklungen hängen vom Fortgang der Lohnverhandlungen ab.






