VW schließt betriebliche Kita "Freche Daxe" – Stadt Braunschweig übernimmt Gruppen
Hiltrud JockelVW schließt betriebliche Kita "Freche Daxe" – Stadt Braunschweig übernimmt Gruppen
Volkswagen Financial Services schließt betriebseigene Kita „Freche Daxe“ in Braunschweig
Der Schritt folgt einem Rückgang der Nachfrage nach betrieblicher Kinderbetreuung unter den Mitarbeitenden. Ab August übernimmt die Stadt den Großteil der bisher vom Unternehmen betriebenen Kita-Gruppen.
VW FS hatte die Stadt darüber informiert, dass immer weniger Beschäftigte das betriebliche Betreuungsangebot nutzten. Daraufhin entschied sich das Unternehmen zur Schließung der Einrichtung „Freche Daxe“. Die Stadt Braunschweig wird künftig sieben der zehn bisher von VW FS finanzierten Kita-Gruppen übernehmen.
Im Rahmen der neuen Regelung zahlt die Stadt jährlich rund 1,15 Millionen Euro, um den Betrieb dieser Gruppen zu sichern. Diese Mittel fließen nicht als Subvention an VW FS, sondern decken den allgemeinen Bedarf an Kinderbetreuung. Im Gegenzug beteiligt sich VW FS mit etwa 475.000 Euro pro Jahr, um 55 Plätze exklusiv für Kinder der eigenen Belegschaft zu reservieren.
Die Umstellung könnte zudem zu Kosteneinsparungen für die Stadt führen. Statt wie ursprünglich geplant eine neue Kita im Stadtteil Wenden-West zu bauen, können Kinder aus den umliegenden Wohnsiedlungen das bestehende Zentrum in der Käferweg nutzen. Dadurch entfallen die hohen Baukosten für den Neubau.
Der Übergang beginnt im August, wenn die Stadt die Trägerschaft übernimmt. VW FS wird seine Mitarbeitenden weiterhin unterstützen, indem es die 55 Betreuungsplätze vorhält. Das neue System soll die Nachfrage effizienter bedienen und gleichzeitig die Infrastrukturkosten senken.






