VSG Altglienicke krönt sich mit Pokal-Drama zum Berliner Meister
Hans-Herbert ReinhardtVSG Altglienicke krönt sich mit Pokal-Drama zum Berliner Meister
VSG Altglienicke holt den Berliner Pokal mit dramatischem Sieg nach Verlängerung gegen den BFC Dynamo
Mit einem spannungsgeladenen Sieg in der Verlängerung gegen den BFC Dynamo sicherte sich die VSG Altglienicke den Berliner Pokal – und damit die Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals. Eine Schlüsselfigur des Abends war Torhüter Luis Maria Zwick, der nicht nur einen Elfmeter hielt, sondern mit entscheidenden Paraden den Weg zum Erfolg ebnete.
Das Finale begann mit einer starken ersten Halbzeit der Altglienicker, doch nach 90 Minuten stand es unverändert 1:1. Die Spannung stieg weiter, als die Mannschaft die Schlussphase in Unterzahl bestreiten musste. In der Verlängerung traf schließlich Jonas Nietfeld zum entscheidenden 2:1 – und besiegelte damit den Turniersieg.
Nach dem Spiel gestand Zwick, dass es ein „harter Abend“ gewesen sei, nannte den Sieg aber „süß“. Sportdirektor Torsten Mattuschka beschrieb die Emotionen als so überwältigend, dass er „fast gestorben“ wäre. Trotz des Hochgefühls verließ er die Feierlichkeiten früh, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Auftritt zu unterstützen.
Später lobte Mattuschka die Leistung seines Teams und betonte, der Titel sei verdient. Mit Blick auf die erste DFB-Pokal-Runde hofft er auf ein prestigeträchtiges Los – mit Traumgegnern wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Für Altglienicke ist es der erste Berliner-Pokal-Triumph seit Jahren. Die Teilnahme an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals steht nun fest. Nun wartet der Verein gespannt auf die Auslosung, die über den nächsten Gegner im nationalen Wettbewerb entscheidet.






