Union Berlin feiert Richtfest für 40-Millionen-Trainingszentrum an der Alten Försterei
Hans-Herbert ReinhardtUnion Berlin feiert Richtfest für 40-Millionen-Trainingszentrum an der Alten Försterei
Union Berlin feiert Meilenstein beim Bau seines neuen Trainingszentrums an der Alten Försterei
Der 1. FC Union Berlin hat einen bedeutenden Schritt im Bau seines neuen Trainingskomplexes an der Alten Försterei erreicht. Bei einer Richtfeier mit 500 Gästen – darunter Spieler:innen, Trainer:innen und Vereinsverantwortliche – wurde der Fortschritt des 40-Millionen-Euro-Projekts gewürdigt, das künftig die Trainingsbedingungen für die Männer- und Frauenteams revolutionieren soll.
Das neue Zentrum erstreckt sich über rund 4.100 Quadratmeter auf drei Etagen und umfasst vier Trainingsplätze, darunter einen Naturrasen auf dem Dach einer 300 Stellplätze umfassenden Tiefgarage. Im Inneren erwarten die Spieler:innen moderne Umkleidekabinen mit Regenerationsbecken, eine Sauna, eine Eiskammer sowie Räume für Sporttherapie.
Effizienz und Gleichberechtigung im Fokus Ein zentrales Anliegen bei der Planung war die Effizienz: Zusätzliche Loungebereiche, Büros und Besprechungsräume sollen durch kurze Wege die Abläufe optimieren. Der Rasenplatz soll bereits in diesem Sommer nutzbar sein, der vollständige Umzug ist bis Jahresende geplant.
Ein besonderes Merkmal des Komplexes ist die gleichwertige Ausstattung für beide Profiteams. Erstmals im deutschen Fußball werden die Männer- und Frauemannschaften unter einem Dach und auf denselben Plätzen trainieren. Die Feierlichkeiten wurden jedoch kurzzeitig von einem Polizeieinsatz überschattet: Eine Verfolgungsjagd mit Schusswechsel, an der ein gestohlener Lkw beteiligt war, spielte sich in der Nähe ab. Die Behörden konnten den Verdächtigen schnell festnehmen, sodass die Veranstaltung ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden konnte.
Neuer Maßstab für Trainingsstätten im deutschen Fußball Mit dem 40-Millionen-Euro-Projekt setzt Union Berlin neue Standards für Trainingszentren im deutschen Fußball. Bis Ende 2024 werden die Teams des Vereins in einer Anlage arbeiten, die auf Leistung und Gleichberechtigung ausgelegt ist. Nun konzentriert sich der Club auf die finalen Bauabschnitte vor der offiziellen Eröffnung.






