Syrische Familie mit Drogenfund an deutsch-französischer Grenze abgewiesen
Sepp KraushaarSyrische Familie mit Drogenfund an deutsch-französischer Grenze abgewiesen
An der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke wurde am Sonntagabend eine syrische Familie angehalten. Die deutsche Bundespolizei stoppte ihr in Frankreich zugelassenes Fahrzeug, nachdem sich der Verdacht auf Schmuggel, illegale Einreise und Drogenbesitz erhärtet hatte. Betroffen waren ein 33-jähriger Vater, seine 30-jährige Ehefrau sowie ihre drei kleinen Kinder.
Die Familie, die mit Kindern im Alter von vier, sechs und neun Jahren unterwegs war, konnte keine gültigen Grenzübergangsdokumente vorlegen. Bei der Kontrolle fanden Beamte eine geringe Menge Haschisch in der Jackentasche des Vaters. Ein später durchgeführter Drogentest bestätigte, dass er unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen hatte.
Nach Abschluss aller notwendigen Überprüfungen verweigerte die Behörde der Familie die Einreise nach Deutschland. Im Zusammenhang mit dem Vorfall werden mehrere Straftatbestände geprüft, darunter illegale Grenzüberschreitung, Drogenbesitz und Fahren unter Drogeneinfluss.
Die Familie wurde schließlich an der Grenze abgewiesen. Weitere Details zu ähnlichen Vorfällen am deutsch-französischen Grenzübergang im vergangenen Jahr liegen nicht vor. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern noch an.






