14 June 2026, 06:13

Streit um CDU-AfD-Nähe: Ein Foto entfacht die Debatte in Sachsen-Anhalt

Jetzt sprechen Siegmund und Heuer über ihr 'Buddy-Foto'

Streit um CDU-AfD-Nähe: Ein Foto entfacht die Debatte in Sachsen-Anhalt

Ein aktuelles Foto hat eine Debatte über die Haltung der CDU zur AfD in Sachsen-Anhalt ausgelöst. Die von der Mitteldeutschen Zeitung veröffentlichte Aufnahme zeigt den CDU-Fraktionsvorsitzenden Guido Heuer und den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in einem scheinbar vertrauten Moment während einer Podiumsdiskussion in Halberstadt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter mehrerer Parteien teil, darunter die Grünen, die Linke und die BSW.

Organisiert wurde die Runde vom Landesverband Sachsen-Anhalt des Liberalen Mittelstandsverbands. Fünf Parteien waren vertreten: CDU, AfD, Linke, Grüne und BSW.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auf dem Foto ist zu sehen, wie Heuer Siegmund das Mikrofon abnimmt. Später erklärte er, das Bild zeige politische Konfrontation, keine Zusammenarbeit. Heuer betonte zudem, er habe den Begriff der „Brandmauer“ gegen die AfD nie unterstützt und setze stattdessen auf eine Politik des „Grenzenziehens, aber nicht Ausschließens“.

Siegmund entgegnete mit einer Bestätigung der AfD-Position. Er wies Spekulationen zurück, die „Brandmauer“ der CDU gegenüber seiner Partei bröckle, und beharrte darauf, die CDU stehe weiterhin hinter Bundesvorsitzendem Friedrich Merz und der Ablehnungspolitik.

Heuer präzisierte, seine Partei werde weder mit der AfD noch mit der Linken Koalitionen eingehen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, gab es während der Veranstaltung auch Widerspruch aus dem Publikum.

Das Foto und die anschließenden Stellungnahmen lenken den Blick auf den Umgang der CDU mit der AfD in Sachsen-Anhalt. Während Heuer eine Zusammenarbeit ausschließt, beharrt Siegmund darauf, dass die „Brandmauer“ weiterhin besteht. Die Diskussion spiegelt die anhaltenden politischen Spannungen in der Region wider.

Quelle