SPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Rente mit Arbeitgeberbeteiligung
Sepp KraushaarSPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Rente mit Arbeitgeberbeteiligung
Die Bundestagsfraktion der SPD unterstützt einen neuen Rentenreformvorschlag. Der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorlegte Plan sieht ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem vor. Arbeitgeber sollen demzufolge ebenfalls Beiträge in das System einzahlen.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, forderte die Bundesregierung auf, eine gesetzliche Betriebsrente einzuführen. Sie betonte, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in den Fonds einzahlen müssten, um höhere Alterseinkommen zu sichern.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, unterstützte diese Forderung nachdrücklich. Sie bestand darauf, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge übernehmen müssten. Ohne eine stärkere finanzielle Absicherung drohten künftigen Rentnern unzureichende Alterseinkommen, warnte sie.
Der Vorschlag hat nun die Rückendeckung der SPD im Parlament. Sollte er umgesetzt werden, müssten Arbeitgeber die Kosten für betriebliche Altersvorsorge zu gleichen Teilen tragen. Ziel der Initiative ist es, die langfristige Rentenabsicherung der Beschäftigten zu stärken.






