09 May 2026, 00:25

Solingen gibt 82.000 Euro für akute Sicherheitslücken in der Eissporthalle frei

Eisstadion in einem Park umgeben von einem Metallzaun, Gras, Bäumen, Fahrzeugen, Straßenlaternen, einem Gewässer, Gebäuden und einer bewölkten Himmel.

Solingen gibt 82.000 Euro für akute Sicherheitslücken in der Eissporthalle frei

Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der Eissporthalle

Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der städtischen Eissporthalle zu beheben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem die Anlage zunehmend wegen ihres baulichen Zustands und ihrer langfristigen Zukunftsfähigkeit in der Kritik steht. Die lokale Initiative SG zukunft. zeigt sich vorsichtig unterstützend, stellt jedoch Fragen zum Gesamtkonzept.

Die Gelder sollen zunächst die dringendsten Gefahrenquellen beseitigen und den Weiterbetrieb der Halle vorläufig sichern. SG zukunft. kritisiert jedoch, dass bisher keine detaillierte technische Begutachtung vorliegt. Ohne eine umfassende Analyse, so die Argumentation der Gruppe, bleibe das Ausmaß der Schäden unklar.

Darüber hinaus warnt der Verein, dass der Betreiber mit Kosten konfrontiert ist, die aufgrund des maroden Zustands der Halle kaum zu kontrollieren seien. Zwar begrüßt SG zukunft. die Soforthilfe, zweifelt aber an, ob die Summe ausreicht, um alle dringenden Probleme zu lösen. Nachdrücklich betont die Initiative, dass eine langfristige Finanzierungsstrategie unerlässlich sei, um den Betrieb der Anlage nachhaltig zu sichern.

Für die kommenden Wochen kündigt die Gruppe an, offizielle Anfragen an die Stadtverwaltung zu richten. Ziel ist es, Klarheit über den Zustand der Halle, die künftigen Finanzierungsbedarfe und die Verwendung von Steuergeldern zu erhalten. Unterdessen räumen Verantwortliche ein, dass eine vollständige Sanierung bis zu 4,8 Millionen Euro kosten könnte – ein Betrag, der die aktuellen Mittel bei Weitem übersteigt.

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SG zukunft. pocht darauf, dass weitere Investitionen transparent und sorgfältig geplant werden müssen. Es gelte sicherzustellen, dass öffentliche Gelder effizient eingesetzt werden und die Zukunft der Eissporthalle langfristig gesichert ist.

Die Notfallmittel bringen zwar vorläufige Entlastung für die gravierendsten Probleme der Eishalle. Angesichts einer möglichen Sanierung in Höhe von 4,8 Millionen Euro steht die Stadt jedoch nun vor der Aufgabe, ein klares und tragfähiges Konzept zu entwickeln. SG zukunft. wird weiterhin auf Antworten drängen, um weitere Unsicherheiten über die Zukunft der Anlage zu vermeiden.

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