21 March 2026, 08:19

Sexuelle Belästigung am Bahnhof Backnang: Täter nach Verfolgung festgenommen

Frau in blauem Kleid neben einem Zug an einem Bahnhof mit Menschen auf dem Bahnsteig und dem Zug links.

Sexuelle Belästigung am Bahnhof Backnang: Täter nach Verfolgung festgenommen

Sexuelle Belästigung am Bahnhof Backnang: 49-Jähriger festgenommen

Am Abend des 17. September 2025 wurde eine 18-jährige Frau am Bahnhof Backnang sexuell belästigt. Der Verdächtige, ein 49-jähriger Mann mit pakistanischer Staatsangehörigkeit, wurde später festgenommen, nachdem die Polizei ihn in einem Regionalzug in Richtung Waiblingen ausfindig gemacht hatte.

Der Vorfall begann, als der Mann die junge Frau am Bahnhof ansprach, ihr an den Oberschenkel und in den Intimbereich fasste, beleidigende Bemerkungen machte und sie mit Parfüm besprühte. Ein unbekannter Reisender griff ein und trennte die beiden, bevor die Behörden eintrafen.

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Der Verdächtige floh zunächst, wurde jedoch von der Geschädigten und dem helfenden Fahrgast verfolgt. Alle Beteiligten stiegen in einen Regionalexpress nach Waiblingen ein, wo Beamte den Mann schließlich festnahmen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung und Beleidigung.

Der Fall reiht sich in einen bundesweiten Anstieg solcher Straftaten ein. Allein 2025 verzeichneten die Behörden 2.209 sexuelle Übergriffe an Bahnhöfen und in Zügen. Besonders betroffen ist Baden-Württemberg: In Stuttgart stieg die Zahl der Vorfälle um 122 Prozent, in Heidelberg um 120 Prozent. Exakte Zahlen zu weiteren Belästigungsfällen in der Region für das vergangene Jahr liegen jedoch nicht vor.

Die Polizei ruft den mutigen Reisenden, der eingriff, auf, sich zu melden. Er kann sich an das Bundespolizeiinspektion Stuttgart wenden, um weitere Aussagen zu machen.

Der Verdächtige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Bundespolizei wertet derzeit Videoaufzeichnungen und Zeugenaussagen aus, um den Fall aufzuklären. Personen mit Hinweisen zum Vorfall werden gebeten, sich an die Ermittler zu wenden.

Quelle