Schützenfest in Krefeld-Willich-Meerbusch: Tradition trifft auf sportlichen Ehrgeiz
Vladimir DöhnSchützenfest in Krefeld-Willich-Meerbusch: Tradition trifft auf sportlichen Ehrgeiz
Schützenfest des Bezirksverbandes Krefeld-Willich-Meerbusch: Tradition, Wettkampf und Gemeinschaft
Der Bezirksverband Krefeld-Willich-Meerbusch hat kürzlich sein jährliches Schützenfest veranstaltet, an dem 18 örtliche Schützengilden teilnahmen. Über 4.500 erwachsene und 700 jugendliche Mitglieder traten in verschiedenen Wettbewerben an, wobei Titel in mehreren Kategorien vergeben wurden. Die Veranstaltung ehrte nicht nur schießerisches Können, sondern auch besonderes Engagement innerhalb der Gemeinschaft.
Matthias Wolf aus Niederheide sicherte sich mit seinem 94. Schuss den Königstitel und holte damit die höchste Auszeichnung im Wettbewerb der erwachsenen Schützen. Tom Waldor aus Ossum-Bösinghoven, der amtierende König, vertrat als Gastgeber die Stadt Meerbusch.
In der Jugendklasse setzte sich Leon Gaudian aus Anrath nach 188 Versuchen durch und wurde Jugendschützenkönig. Seine Ausdauer zahlte sich aus und brachte ihm den begehrten Titel ein. Zino Schumacher, ebenfalls aus Anrath, krönte sich zum Juniorprinz, nachdem er im Wettbewerb der jüngeren Schützen überzeugt hatte.
Beim Wettkampf mit dem Leichtgewehr wurde Sophie Roebers aus Niederheide zur Kinderkönigin gekürt. Ihre Leistung stach unter den jüngsten Teilnehmern besonders hervor. Daniela Kempen, die Anrath vertrat, trug bei der Veranstaltung den Titel der Königin.
Doch nicht nur schießerische Erfolge standen im Mittelpunkt: Der Verband würdigte auch andere Verdienste. Marcus Herold erhielt das Anno-Santo-Kreuz für seine Pilgerreise nach Rom. Herbert Schäfer aus Lank-Latum wurde als „Schütze des Jahres 2025“ ausgezeichnet, da er maßgeblich Gelder für lokale Projekte akquiriert hatte. Auch Peter Schmidt und Fabian Tichelkamp aus Oppum waren als Vertreter der Krefelder Schützengilden dabei.
Das Bezirks-Schützenfest zeigte einmal mehr, wie Wettkampfgeist und Gemeinschaftsinn hier Hand in Hand gehen. Sieger wie Matthias Wolf, Leon Gaudian und Sophie Roebers demonstrierten ihr Können in verschiedenen Altersgruppen. Gleichzeitig wurden auch Leistungen jenseits des Schießsports gewürdigt – ein Beleg für die tiefe Verwurzelung des Verbandes in der regionalen Kultur.






