18 June 2026, 14:16

Sachsen-Anhalts Handwerk schrumpft: Stellenabbau und sinkende Umsätze belasten Branche

Handwerk startet schwach ins Jahr

Sachsen-Anhalts Handwerk schrumpft: Stellenabbau und sinkende Umsätze belasten Branche

Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt bauen Stellen ab

Die Unternehmen des Handwerks in Sachsen-Anhalt haben ihre Belegschaften verringert. Die Branche kämpft mit wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter steigende Kosten und verschobene Investitionen. Dies geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des Landesamtes für Statistik hervor.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Umsätze im Baugewerbe sanken im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent. Auch Kfz-Werkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und handwerkliche Gesundheitsberufe verzeichneten Rückgänge beim Umsatz. Gleichzeitig ging die Beschäftigung in diesen Bereichen zurück.

Andere Gewerke wie Friseure und Fotografen konnten hingegen ihre Verkäufe steigern. Dennoch bleibt die Gesamtentwicklung negativ: Betroffene Unternehmen nennen vor allem die hohen Beschaffungskosten für Energie und Treibstoffe als zentrale Belastungsfaktoren. Bürokratie, Steuern und Sozialabgaben verschärfen die Lage zusätzlich.

Die Probleme beschränken sich nicht auf Sachsen-Anhalt. Auch der Sächsische Handwerkstag meldet bei seinen Mitgliedern einen ähnlichen Abwärtstrend. Bundesweit fordern Handwerksvertreter nun politische Reformen, um die anhaltenden Schwierigkeiten zu bewältigen.

Die vorläufigen Daten des Statistischen Landesamtes zeichnen ein düsteres Bild für das Handwerk in der Region. Steigende Kosten und wirtschaftliche Unsicherheit haben zu Stellenabbau und sinkenden Erträgen geführt. Die Betriebe warten auf klarere politische Weichenstellungen, um zukünftige Investitionen abzusichern.

Quelle