Sachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für die Infrastruktur der Zukunft
Sepp KraushaarSachsen-Anhalt setzt neue Klimaschutz-Prioritäten für die Infrastruktur der Zukunft
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für zukünftige Infrastruktur fest
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Infrastruktur des Landes definiert. In einem neuen Positionspapier fordert das Gremium Investitionen in moderne Energiesysteme, Wasserstofftechnologien, saubere Verkehrslösungen und nachhaltige Bauweisen. Die Empfehlungen erfolgen im Vorfeld der nächsten Amtsperiode des Beirats, die Mitte 2026 beginnt.
Das Papier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) wurde an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann übermittelt. Die Vorschläge orientieren sich am „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes sowie an den Ergebnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses. Ziel ist der Aufbau einer widerstandsfähigen, leistungsstarken Infrastruktur, die langfristig wirtschaftliche und ökologische Vorteile schafft.
Die Expertinnen und Experten betonten, wie wichtig es ist, den Infrastrukturausbau mit Innovation, Energiesouveränität und Klimazielen zu verknüpfen. Zudem boten sie an, die Umsetzung des Sondervermögens weiterhin zu begleiten, um nachhaltige Verbesserungen zu sichern. Die Mittel sollten ihrer Ansicht nach vorrangig in Wasserstoffproduktion, emissionsarmen Öffentlichen Verkehr und klimagerechtes Bauen fließen.
Ab dem 1. Juli 2026 beginnt der Beirat eine neue Amtszeit und berät die Landesregierung weiterhin zu nachhaltiger Entwicklung, Energiepolitik und Klimaschutz. Seine Aufgabe besteht darin, wissenschaftlich fundierte Impulse für eine Politik zu liefern, die wirtschaftlichen Fortschritt mit ökologischer Verantwortung in Einklang bringt.
Die Empfehlungen des Gremiums zielen darauf ab, die Infrastruktur Sachsen-Anhalts zu stärken, gleichzeitig Emissionen zu senken und die Energieversorgungssicherheit zu erhöhen. Durch seine Mitwirkung bei der Verwendung des Sondervermögens soll sichergestellt werden, dass die Investitionen sowohl wirtschaftliche als auch klimapolitische Ziele erfüllen. In der kommenden Amtszeit wird der Beirat diese Beratungsfunktion weiter ausbauen.






