04 April 2026, 12:20

Rehkitz in Siegelhausen von freilaufendem Hund getötet – Behörden warnen vor Folgen

Ein hellbraunes Reh steht wachsam in einem Wald, umgeben von grünem Laub, mit aufgerichteten Ohren und konzentrierten Augen.

Rehkitz in Siegelhausen von freilaufendem Hund getötet – Behörden warnen vor Folgen

Rehkitz in Siegelhausen von Hund getötet – Behörden mahnen zu Rücksicht in der Brut- und Setzzeit

Ein junges Rehkitz ist am 9. März 2025 bei Siegelhausen von einem Mischlingshund getötet worden. Der Vorfall hat die Behörden in Baden-Württemberg veranlasst, an verantwortungsvolles Verhalten während der Brut- und Setzzeit zu erinnern. Hundehalter und Naturliebhaber werden aufgefordert, in dieser Zeit besonders achtsam zu sein.

Der Angriff ereignete sich, als der freilaufende Hund das Kitze jagte und tödlich verletzte. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste das Tier eingeschläfert werden. Die weitere Bergung übernahm der zuständige Jagdpächter.

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Die Brut- und Setzzeit erstreckt sich in der Region von Frühjahr bis Sommer. In dieser Phase müssen Hunde angeleint werden, um Wildtiere nicht zu stören. Auch Wanderer und Sportler sollten sich auf markierte Wege beschränken und Bereiche meiden, in denen Elterntiere ihren Nachwuchs großziehen.

Dem Hundebesitzer droht nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Die Behörden betonen, dass junge Wildtiere niemals angefasst werden dürfen, da menschliche Einwirkung unnötigen Stress oder sogar die Aufgabe des Nachwuchses durch die Elterntiere auslösen kann. Für Rückfragen steht das Polizeipräsidium Ludwigsburg unter der Telefonnummer +49 7141 18-8777 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Polizeiseite, www.polizei-bw.de.

Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung saisonaler Wildschutzregeln. Das Anleinen von Hunden und das Bleiben auf ausgewiesenen Wegen tragen dazu bei, Jungtiere in ihrer empfindlichsten Phase zu schützen. Die Behörden kontrollieren die Einhaltung der Vorschriften und rufen die Bevölkerung auf, Verstöße zu melden.

Quelle