20 June 2026, 16:13

Porsche hält an günstiger 718-Baureihe fest – trotz sinkender Produktionszahlen

Porsche wird neues Sparpaket bis Juli finalisieren

Porsche hält an günstiger 718-Baureihe fest – trotz sinkender Produktionszahlen

Porsche hat Pläne bekannt gegeben, seine Einstiegsbaureihe 718 fortzuführen, um neue Käufer zu gewinnen. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der sich das Unternehmen auf geringere Produktionszahlen in der Zukunft einstellt. Michael Leiters, der im Januar den Posten des Vorstandsvorsitzenden übernahm, leitet die Bemühungen, unter diesen Bedingungen die Rentabilität zu sichern.

Leiters übernahm zu Jahresbeginn die Führung bei Porsche, nachdem er zuvor McLaren geleitet hatte. Seine erste große Herausforderung besteht darin, die Marke trotz sinkender Produktionszahlen profitabel zu halten. Im vergangenen Jahr verkaufte Porsche rund 280.000 Fahrzeuge, doch künftig wird die Produktion niedriger ausfallen.

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Das Unternehmen bestätigte zudem die Zukunft der 718-Baureihe, deren Produktion im vergangenen Herbst eingestellt worden war. Diese Modellpalette gilt als Möglichkeit, mit einem günstigeren Angebot neue Kunden zu gewinnen.

Gespräche über Kostensenkungen zwischen der Porsche-Geschäftsführung und dem Betriebsrat begannen bereits im letzten Herbst. Ziel ist es, bis Juli ein zweites Maßnahmenpaket zu verabschieden. Die Belegschaft kann vor der Sommerwerksschließung mit Klarheit über die Verhandlungen rechnen. Porsche hatte bereits Pläne bekannt gegeben, bis 2025 etwa 3.900 Stellen abzubauen.

Um seine finanziellen Ziele zu erreichen, setzt Porsche auf eine engere Zusammenarbeit mit Audi. Diese Partnerschaft soll helfen, die Rentabilität trotz der geringeren Produktionszahlen zu wahren. Porsche wird seine Sparpläne und den Personalabbau konsequent vorantreiben. Das Unternehmen strebt an, die Verhandlungen zügig abzuschließen und der Belegschaft bald Antworten zu geben. Geringere Produktionszahlen und die fortgesetzte Kooperation mit Audi werden die Strategie in den kommenden Jahren prägen.

Quelle