Polnischer Staatsbürger nach zwei Jahren auf der Flucht im Zug gefasst
Hiltrud JockelPolnischer Staatsbürger nach zwei Jahren auf der Flucht im Zug gefasst
Ein 33-jähriger Pole ist bei dem Versuch, aus Deutschland zu fliehen, in einem Zug in der Nähe von Schliengen festgenommen worden. Gegen den Mann lag seit zwei Jahren ein Haftbefehl vor, nachdem er eine gerichtlich verhängte Geldstrafe nicht beglichen hatte. Er wurde wegen der Umgehung sowohl der Strafe als auch einer Ersatzfreiheitsstrafe gesucht.
Der Vorfall begann im Jahr 2023, als der Mann wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt wurde. Das Gericht verhängte eine Strafe in Höhe von 2.000 Euro, die er jedoch nie zahlte. Statt die Ersatzstrafe anzutreten, tauchte er unter, woraufhin ein Haftbefehl erlassen wurde.
Eine Streife des Hauptzollamts Lörrach stieg in einen Fernzug in Richtung Schweiz ein. Bei einer Routinekontrolle nahe Schliengen identifizierten die Beamten den polnischen Staatsbürger als den Gesuchten. Er hatte versucht, das Land zu verlassen, um sich der Strafverfolgung zu entziehen.
Die Bundespolizei nahm ihn umgehend in Gewahrsam. Da er die ausstehende Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er in die nächstgelegene Haftanstalt überstellt.
Dem Mann drohen nun die ursprüngliche Strafe oder eine Haftstrafe wegen der nicht gezahlten Geldbuße. Seine Festnahme erfolgte nach zweijähriger Fahndung, da er sich dem Urteil des Gerichts entzogen hatte. Die Behörden bestätigten, dass er bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Haft bleibt.






