18 March 2026, 08:18

PETA fordert radikales Jagdverbot – und findet immer mehr Unterstützung in den Bundesländern

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige davon zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert radikales Jagdverbot – und findet immer mehr Unterstützung in den Bundesländern

Die Tierrechtsorganisation PETA hat ihre Forderungen nach einem Verbot von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in Deutschland erneuert. Die Organisation argumentiert, dass beide Praktiken unnötiges Leid verursachen und ökologisch nicht zu rechtfertigen seien. Gleichzeitig haben bereits mehrere Bundesländer Schritte unternommen, um die Jagdgesetze einzuschränken.

Jährlich werden in Deutschland von Hobbyjägern über fünf Millionen Wildtiere und rund 200.000 Katzen erschossen. PETA behauptet, dass dies soziale Strukturen unter Tieren zerstört und sogar die Fortpflanzungsraten bei den überlebenden Wildtieren steigert. Der Sprecher der Organisation, Peter Höffken, betonte, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei.

Laut PETA reguliert die Natur Tierpopulationen auf natürliche Weise durch Wetter, Krankheiten und Nahrungsverfügbarkeit. Die Organisation weist zudem darauf hin, dass Fische leiden können, Schmerzen empfinden und sich sogar im Spiegel erkennen. Angler verletzten ihrer Ansicht nach jährlich Millionen von Fischen mit Haken, was zu langem Leiden und langsamem Ersticken führe.

Die öffentliche Ablehnung wächst. Petitionen fordern nun Verbote von Trophäenfotos, Treibjagden und Hubertusmessen in Kirchen. Eine weitere Kampagne ruft zum Boykott Schweizer Kantone auf, in denen Wölfe getötet werden. Bis 2026 haben bereits sechs Bundesländer – Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt – die Jagdpflicht für Hobbyjäger eingeschränkt oder abgeschafft.

PETA warnt Tierfreunde davor, an Jagd- oder Angelveranstaltungen teilzunehmen. Die Organisation besteht darauf, dass beide Aktivitäten vermeidbaren Schaden an Wildtieren verursachen und verboten gehören.

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Die Debatte über Jagd und Angeln in Deutschland wird immer hitziger. Während Petitionen an Unterstützung gewinnen und Bundesländer die Vorschriften verschärfen, wächst der Druck auf die Politik, die Wildtiergesetze zu reformieren. PETAs Position bleibt klar: Die Praktiken müssen beendet werden, um weiteres Leid zu verhindern.

Quelle