05 June 2026, 13:01

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde mit 92 Milliarden Euro Umsatz

Warum geben Deutsche online mehr aus als im Geschäft - trotz schlechter Verbraucherstimmung

Online-Shopping in Deutschland bricht 2025 alle Rekorde mit 92 Milliarden Euro Umsatz

Online-Shopping in Deutschland wächst weiter stetig an

Immer mehr Verbraucher in Deutschland setzen auf das Internet, um von Kleidung bis hin zu Elektronik alles zu kaufen. Diese Entwicklung verändert das Einkaufsverhalten: Während digitale Umsätze steigen, verzeichnet der stationäre Handel ein deutlich langsameres Wachstum.

2025 gaben die Deutschen rund 92 Milliarden Euro für neue Waren im Netz aus – ein Anstieg von fast 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beliebt waren Kleidung und Schuhe: 65 Prozent der Käufer erwarben diese vorrangig online. Dicht gefolgt von Elektronik und Smartphones, die 58 Prozent der Käufer digital bestellten, sowie Haushaltsgeräten und Technik, die zu 54 Prozent über das Internet verkauft wurden.

Auch die Häufigkeit des Online-Shoppings nimmt zu. Mittlerweile kauft die Hälfte der deutschen Verbraucher häufiger im Netz ein als noch vor einem Jahr. Selbst Alltagsprodukte wie Lebensmittel und Drogerieartikel verzeichneten einen deutlichen Aufschwung: Hier stiegen die Online-Umsätze 2025 um 10,4 Prozent.

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Zudem entdecken immer mehr ältere Käufer die Vorzüge des digitalen Handels. Die Zahl der Online-Käufer ab 55 Jahren stieg 2025 um 3,1 Prozent – und damit stärker als im Durchschnitt. Der stationäre Handel hingegen kämpft mit schwacher Dynamik: Für 2026 wird hier nur ein Wachstum von 1,6 Prozent erwartet.

Die Prognosen für den deutschen Online-Markt bleiben positiv. Für 2026 wird ein nominaler Anstieg der digitalen Umsätze um 4,3 Prozent vorhergesagt, was die Abkehr vom klassischen Einkauf weiter verstärkt.

Der Boom des Online-Handels zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Immer mehr Deutsche setzen auf digitale Läden – wegen der Bequemlichkeit und der großen Auswahl, sei es bei Mode oder Alltagsartikeln. Während ältere Verbraucher zunehmend mitziehen und der stationäre Handel hinterherhinkt, wird die Kluft zwischen Online- und Präsenzhandel immer größer.

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