Oldtimer-Traktor aus Rumänien an deutscher Grenze wegen fehlender Zollpapiere gestoppt
Hans-Herbert ReinhardtOldtimer-Traktor aus Rumänien an deutscher Grenze wegen fehlender Zollpapiere gestoppt
Rumänischer Fahrer mit Oldtimer-Traktor an Grenze zu Deutschland gestoppt
Letzte Woche wurde ein rumänischer Fahrer an einer Grenzkontrollstelle in Lindau angehalten, als er versuchte, mit einem historischen Traktor ins Land einzureisen. Der 48-Jährige hatte die erforderlichen Zollformalitäten vor dem Transport nicht erledigt. Die Behörden griffen ein, nachdem sie die Unregelmäßigkeit bei einer Routinekontrolle bemerkt hatten.
Bei dem Traktor handelt es sich um ein Modell, das erstmals am 1. Januar 1966 zugelassen wurde. Laut Angaben des Fahrers sollte das Fahrzeug im Auftrag eines Freundes überführt werden. Er behauptete, die Zollabwicklung solle später in Rumänien erfolgen. Die Grenzbeamten bestanden jedoch auf eine sofortige Klärung.
Der Mann willigte ein, die Einfuhrgebühren in Höhe von 316 Euro vor Ort zu begleichen. Der Traktor war für 1.550 Schweizer Franken erworben worden. Nach Zahlung der Gebühr durfte er seine Fahrt fortsetzen.
Solche Fälle sind keine Seltenheit. Allein im Jahr 2025 registrierte das Hauptzollamt Ulm 184 abgefangene Fahrzeuge – darunter auch einige Oldtimer –, bei denen die Zollerklärung fehlte. Zwar liegen keine genauen Zahlen speziell zu historischen Fahrzeugen vor, doch bleibt die falsche oder unterlassene Abwicklung der Formalitäten ein wiederkehrendes Problem.
Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig es ist, Zollverfahren vor dem Grenzübertritt von Fahrzeugen abzuschließen. Nach Begleichung der geforderten Gebühr durfte der Fahrer mit seinem Oldtimer-Traktor die Reise fortsetzen. Die Behörden bleiben wachsam, um undeklarierte Einfuhren zu verhindern.






