25 June 2026, 16:15

MTV Wolfenbüttel kämpft nach Abstieg mit überraschender Platzsperrung

Streit um dieses Sportfeld: Verwaltung widerspricht dem Verein

MTV Wolfenbüttel kämpft nach Abstieg mit überraschender Platzsperrung

MTV Wolfenbüttel steht nach Abstieg in die Landesliga vor Trainingschaos

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Der neu in die Landesliga abgestiegene Oberliga-Verein MTV Wolfenbüttel sieht sich zu Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison mit unerwarteten Hindernissen konfrontiert. Die Stadt hat den Hauptplatz im Meesche-Sportpark wegen Wartungsarbeiten gesperrt, wodurch der Club gezwungen ist, sein Training zu verlegen und geplante Testspiele abzusagen. Die Spieler äußerten sich frustriert über die plötzliche Schließung.

Die Stadt hatte die Arbeiten am Platz ab dem 8. Juni angesetzt. Laut Angaben der Behörden sei nach Saisonende eine vorgeschriebene Ruhe- und Sanierungsphase von vier bis fünf Wochen notwendig gewesen. Obwohl organisatorische Herausforderungen bestanden, wurde dem Verein ab dem 14. Juli ein vorzeitiger Zugang gewährt.

MTV Wolfenbüttel musste seine erste Trainingseinheit der Mannschaft nach Adersheim verlegen. Zudem fielen aufgrund der Sperrung geplante Freundschaftsspiele aus. Die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit sind dadurch direkt beeinträchtigt.

Die Stadtverwaltung weist jede Schuld von sich. Man habe bereits im Mai alle Sportvereine um die Nennung wichtiger Termine gebeten, um Konflikte zu vermeiden. Zudem betonten die Verantwortlichen, dass MTV Wolfenbüttel während der Sperrung auf Ausweichplätze im Meesche-Sportpark sowie an der Halberstädter Straße zurückgreifen könne.

Für mögliche finanzielle Folgen übernimmt die Verwaltung keine Verantwortung. Stattdessen fordert sie eine klarere und frühzeitigere Kommunikation zwischen allen Beteiligten, um künftig ähnliche Probleme zu vermeiden.

Die Platzsperrung zwingt MTV Wolfenbüttel, seine Trainings- und Spielplanung anzupassen. Die Stadt beharrt darauf, alle Vorgaben eingehalten und Ersatzmöglichkeiten angeboten zu haben. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Abstimmung zwischen lokalen Behörden und Sportvereinen.

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