Länder fordern nationale Reserve für Schutz kritischer Infrastruktur nach Berlin-Blackout
Hiltrud JockelLänder fordern nationale Reserve für Schutz kritischer Infrastruktur nach Berlin-Blackout
Deutschlands Innenminister der Länder schlagen nationale Reserve zum Schutz kritischer Infrastruktur vor
Der Vorstoß erfolgt nach einem schweren Stromausfall in Berlin, der zehntausende Haushalte tagelang ohne Elektrizität zurückließ. Die Minister wollen damit künftig eine schnellere Bewältigung solcher Vorfälle gewährleisten.
Im Januar hatten Saboteure die Stromversorgung der Hauptstadt beschädigt und so flächendeckende Blackouts ausgelöst. Das Ereignis machte die Dringlichkeit verbesserter Notfallmaßnahmen deutlich. Die geplante Reserve soll essenzielle Komponenten wie Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen und Schutzsysteme vorhalten.
Die Länder fordern den Bund zudem auf, Genehmigungsverfahren für Schwer- und Großraumtransporte in Krisenzeiten zu vereinfachen. Dadurch ließe sich die Lieferung von Reparaturmaterial beschleunigen. Ziel ist es, Verzögerungen zu minimieren und Lieferketten angesichts wachsender Bedrohungen für Schlüsselsysteme widerstandsfähiger zu machen.
Die Reserve würde nicht nur die schnelleren Wiederherstellung von Stromnetzen nach Angriffen ermöglichen, sondern auch die Abhängigkeit von anfälligen Lieferketten verringern. Der Vorschlag ist Teil einer umfassenden Strategie, um Deutschlands Infrastruktur gegen steigende Risiken abzusichern.






