24 April 2026, 04:15

Kubicki lehnt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD strikt ab

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa und Text, der die Partei bewirbt.

Kubicki lehnt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD strikt ab

FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki hat jede Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD abgelehnt. Er machte deutlich, dass seine Partei weder Koalitionen mit ihr eingehen noch deren Unterstützung annehmen werde. Gleichzeitig lehnte er die Idee einer sogenannten "Brandmauer" gegen die Partei ab.

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Kubicki betonte, die FDP müsse ihren grundlegenden Prinzipien treu bleiben. Die Stärke der Partei liege seit jeher darin, kompromisslos zu ihren Werten zu stehen, argumentierte er. Ein Rechtsruck, warnte er, würde die FDP in den Abgrund führen.

Auch lehnte er es ab, seine politischen Initiativen danach auszurichten, ob die AfD ihnen zustimmen könnte. Zwar werde er keine AfD-Vorhaben unterstützen, doch er weigere sich, Veranstaltungen oder Entscheidungen allein wegen deren Haltung zu meiden. Der Fokus, so Kubicki, müsse darauf liegen, den Liberalismus zu verteidigen und die politische Mitte zu stärken.

In einem Punkt blieb der stellvertretende Parteivorsitzende unmissverständlich: Es dürfe keine Zusammenarbeit, keine Verharmlosung und keine taktischen Absprachen mit Rechtsextremisten geben. Seine Haltung spiegelt eine breitere Bestrebung innerhalb der FDP wider, sich von der AfD abzugrenzen, ohne dabei den eigenen unabhängigen Kurs aufzugeben.

Kubickis Äußerungen ziehen eine klare Trennlinie zwischen FDP und AfD. Die Partei wird weder Bündnisse mit rechtsextremen Kräften suchen noch ihnen Zugeständnisse machen. Stattdessen bleibt ihre Priorität, die Mitte zu festigen und liberaldemokratische Werte zu bewahren.

Quelle