KI revolutioniert die Industrie: Wie Stuttgart mit dem Future Work Lab die Arbeitswelt neu denkt
Hans-Herbert ReinhardtKI revolutioniert die Industrie: Wie Stuttgart mit dem Future Work Lab die Arbeitswelt neu denkt
Das Future Work Lab in Stuttgart zeigt, wie KI die industrielle Arbeit revolutioniert
Mit über 50 interaktiven Exponaten veranschaulicht das Zentrum, wie Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz die Fertigung verändern. Ein herausragendes Beispiel ist ThirdAI – ein System, das nun eigenständig Fehler an Bauteilen während optischer Kontrollen erkennt. Dadurch lassen sich Fehlerquoten senken und Qualitätsprüfungen beschleunigen.
Das Ideas Lab des Future Work Labs dient als Forschungsplattform für Innovationen am Arbeitsplatz. Hier tauschen sich Wissenschaftler:innen und Branchenexpert:innen über die Zukunft der industriellen Arbeit aus. Neben Fachdebatten bietet der Learning Hub Schulungen, Live-Demonstrationen und öffentliche Diskussionsrunden zu nachhaltigen Arbeitssystemen.
Besucher:innen können zudem den "Data Science Track" erkunden, der vier praxisnahe Demonstratoren präsentiert. Diese zeigen, wie KI-Anwendungen für die Qualitätssicherung entwickelt werden. Ein Beispiel ist das System "Lean Data Acquisition", das manuelle Montageprozesse analysiert. Durch die Erfassung von Abläufen und Zeitvorgaben deckt es Potenziale für Verbesserungen auf.
Für Unternehmen, die diese Erkenntnisse nutzen möchten, bietet das Lab den "Future Work Check" an. Mit diesem Tool können Betriebe ihre eigenen Montagearbeitsplätze bewerten – mit dem Ziel, KI so einzusetzen, dass Abläufe vereinfacht, die Präzision gesteigert und die Produktion effizienter gestaltet wird.
Das Future Work Lab macht deutlich, wie KI bei Montagearbeiten und Qualitätskontrollen unterstützen kann. Lösungen wie ThirdAI oder Lean Data Acquisition identifizieren Optimierungsmöglichkeiten in Echtzeit. Unternehmen, die das Lab besuchen, haben die Chance, diese Ansätze zu testen und an ihre eigenen Fertigungsprozesse anzupassen.






