Inka Howorka wird neue Direktorin des Amtsgerichts Wolfenbüttel
Inka Howorka hat eine neue Führungsposition in der deutschen Justiz übernommen. Am 15. Juni 2026 wurde sie zur Direktorin des Amtsgerichts Wolfenbüttel ernannt. Ihre Beförderung krönt eine fast zwei Jahrzehnte umfassende Karriere im niedersächsischen Justizsystem.
Howorka begann ihre juristische Laufbahn in Niedersachsen im Januar 2008. Im Januar 2011 wurde sie zur fest angestellten Staatsanwältin berufen. Später, im Mai 2015, erhielt sie eine Planstelle als Richterin am Amtsgericht Wolfsburg.
Zu ihren Stationen zählen Tätigkeiten bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig, dem Landgericht Braunschweig und dem Amtsgericht Helmstedt. Zudem war sie als Richterin am Amtsgericht Salzgitter tätig, bevor sie dort im März 2024 zur Aufsichtsrichterin ernannt wurde. Im Dezember 2025 wurde sie an das Amtsgericht Wolfenbüttel abgeordnet, was schließlich zu ihrer jetzigen Direktorenstelle führte.
Ingo Groß, Präsident des Landgerichts Braunschweig, bezeichnete sie als eine außergewöhnlich erfahrene und hochkompetente Kollegin.
Die Ernennung besetzt die Position, die durch den Ruhestand von Bettina Niemuth frei geworden war. Niemuth hatte Ende Januar 2026 ihr Amt als Direktorin des Amtsgerichts Wolfenbüttel niedergelegt. Howorkas umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Gerichten und staatsanwaltschaftlichen Funktionen soll dem Gerichtsbezirk Stabilität verleihen. Mitte Juni 2026 hat sie offiziell ihre neuen Aufgaben übernommen.






