ICE-Zug nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Vladimir DöhnICE-Zug nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Ein ICE-Zug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Vorfall sorgte bis spät in die Nacht für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr; Rettungskräfte wurden hinzugezogen, um die Ursache des Gestanks zu klären.
Der Geruch war zunächst während der Fahrt aufgefallen. Aus Sorge um die Sicherheit hielt die Zugcrew unplanmäßig in Trechtingshausen, um den betroffenen Wagen zu lüften. Alle 177 Passagiere wurden vorsorglich aufgefordert, den Zug zu verlassen.
Bei der Evakuierung kollabierte ein Zugbegleiter, eine weitere Person erlitt einen Panikanfall. Feuerwehr und Polizei rückten an, konnten die Quelle des Geruchs jedoch nicht sofort ausmachen. Später wurde eine nicht näher bezeichnete Flüssigkeit im Zug entdeckt, deren Herkunft und Art noch ungeklärt sind.
Die technischen Systeme des Zuges wurden überprüft und funktionierten einwandfrei. Dennoch blieb die Strecke in Richtung Köln fast vier Stunden lang gesperrt. Die Reisenden wurden auf Ersatzbusse verteilt, um ihr Ziel zu erreichen. Kurz vor Mitternacht setzte der Zug seine Fahrt – ohne Passagiere an Bord – fort.
Die Ermittlungen zur Ursache des Geruchs laufen noch. Die Störung führte zu einer vierstündigen Sperrung der Strecke und zwang die Fahrgäste auf alternative Verkehrsmittel. Die Behörden haben den Ursprung der im Zug gefundenen Flüssigkeit bisher nicht bestätigt.






