05 May 2026, 06:29

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Klimaschutz braucht Taten, keine leeren Versprechen"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Klimaschutz braucht Taten, keine leeren Versprechen"

Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, hat Bundeskanzler Olaf Scholz und Oppositionsführer Friedrich Merz scharf kritisiert. In einem aktuellen Interview warf sie der Regierung vor, Erwartungen zu wecken, ohne anschließend zu handeln. Ihre Äußerungen richteten sich zudem gegen das Fehlen einer klaren Strategie für Klimaschutz und wirtschaftlichen Fortschritt.

Haßelmann setzte zunächst bei Scholz’ Führungsstil an und argumentierte, seine Versprechen hätten sich nicht in spürbare Verbesserungen für den Alltag der Menschen übersetzt. Sie erinnerte daran, wie Merz den Kanzler einst als „Machtklempner“ abgetan habe – doch nun, so ihre Kritik, bleibe auch der Oppositionsführer selbst hinter den Erwartungen zurück. Mit einem Fußballvergleich konstatierte sie, Merz „stehe beim Thema Ergebnisse nicht einmal auf dem Platz“.

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In der Klimapolitik betonte sie die Entschlossenheit der Grünen, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden. Stattdessen, warnte sie, riskiere die Regierung eine Vertiefung der Abhängigkeit von veralteten Energiequellen. Haßelmann wies zudem darauf hin, dass Merz’ CDU trotz günstiger finanzieller Rahmenbedingungen für Infrastruktur und grüne Investitionen diese nicht zielführend genutzt habe.

Trotz ihrer Kritik stellte sie klar, dass die Grünen weder Neuwahlen noch einen Regierungssturz anstreben. Stattdessen forderte sie die Koalition auf, „sich zusammenzureißen und zu liefern“. Ihre Partei, so Haßelmann, stehe weiterhin bereit, Verantwortung zu übernehmen, um das Land voranzubringen.

Ihre Aussagen spiegeln eine wachsende Unzufriedenheit mit Regierung und Opposition wider. Die Grünen drängen weiterhin auf konsequenteren Klimaschutz und wirtschaftliche Reformen. Ihre Botschaft war unmissverständlich: Versprechen müssen sich in greifbaren Fortschritt für die Bürger:innen verwandeln.

Quelle