Halles neues theater feiert bunte Maifeier mit Musik und Solidarität
Hiltrud JockelHalles neues theater feiert bunte Maifeier mit Musik und Solidarität
Halles neues theater (nt) feiert Maifeier auf dem Universitätsplatz
Diese Woche verwandelte das neue theater (nt) in Halle den Universitätsplatz in ein buntes Festgelände zur alljährlichen Maifeier. Hundertschaftlich strömten Anwohner:innen bei strahlendem Sonnenschein zusammen – eine lebendige Alternative zum traditionellen Gewerkschaftsaufmarsch auf dem Marktplatz. Die Veranstalter:innen betonten, das Fest sei ein unverzichtbarer Teil der halleschen Kulturszene, der Menschen aller Lebensbereiche vereine.
Der Universitätsplatz entwickelte sich zu einem pulsierenden Zentrum mit Musik, kulinarischen Angeboten und Unterhaltung für alle Altersgruppen. Bands wie Preliminary Injunction und Trostland rockten die Bühne, während der Kinder- und Jugendchor der Oper Halle mit einem besonderen Auftritt begeisterte. Theaterbegeisterte nutzten zudem die Gelegenheit, an der mobilen Abendkasse ermäßigte Karten für nur 15 Euro zu erwerben.
Kulinarisch bot der Platz eine breite Palette: vom Striese-Biertunnel über das nt-Café bis hin zu einem Stand mit alkoholfreien Cocktails. Eine Kuchenmeile rundete das Angebot ab und sorgte für süße Genussmomente – für jeden Geschmack war etwas dabei.
Doch die Feier hatte auch eine klare gesellschaftspolitische Botschaft. Peter Jeschke, eine prägende Figur der Friedlichen Revolution von 1989, erinnerte in seiner Rede an die Bedeutung von Solidarität und bürgerlichem Engagement. Elke Prinz, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, rief die Menge dazu auf, sich gegen rechtsextreme Tendenzen und Ausgrenzung zu stellen. Beide Reden unterstrichen das Motto des Tages: der Einsatz für eine offene und inklusive Gesellschaft.
Die Maifeier festigte einmal mehr ihren Stellenwert als kultureller Kristallisationspunkt in Halle. Mit Musik, engagierten Wortbeiträgen und Gemeinschaftsgeist schuf sie einen Raum für Begegnung und Reflexion. Der Erfolg der Veranstaltung untermauerte erneut ihre Bedeutung im jährlichen Kalender der Stadt.






