28 March 2026, 10:25

H2Start treibt grenzüberschreitende Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion voran

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Brennstoffquellen im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

H2Start treibt grenzüberschreitende Wasserstoffwirtschaft in der Dreiländerregion voran

Ein neues Projekt namens H2Start soll die Wasserstoffwirtschaft in der Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz vorantreiben. Die Initiative hat Fördergelder in Höhe von 120.000 Euro von der Europäischen Union sowie dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus erhalten. Ihr Ziel ist es, lokalen Unternehmen zu helfen, den Wasserstoffsektor auszubauen und neue Geschäftschancen zu erschließen.

Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Förderung: Allein in Baden-Württemberg erhalten 13 ähnliche Vorhaben Unterstützung. H2Start konzentriert sich auf die Entwicklung und Erprobung grenzüberschreitender Strategien zur Stärkung von Wasserstoffnetzwerken. In Workshops und Fachgesprächen werden zentrale Themen wie Produktion, Speicherung, Logistik und Nutzung behandelt. Dabei geht es darum, bewährte Praktiken auszutauschen und Unternehmen mit neuen Akteuren entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu vernetzen.

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Die Initiative knüpft an bestehende Kooperationen in der Region an. So arbeitet etwa das HySyn-Projekt am Oberrhein – unter Beteiligung von e-mobil BW und Partnern – an einem grenzüberschreitenden Wasserstoffmarkt. Gleichzeitig produziert das Joint Venture T.H2 zwischen INERATEC und TERTU in der Nähe von Caen synthetische Kraftstoffe. INERATEC betreibt seit Juni 2025 in Frankfurt zudem Europas größte Anlage für E-Fuels. Der französische Energieanbieter La Française de l'Énergie bringt seine Expertise in grünem Wasserstoff und dezentralen Energielösungen ein, während Frankreich in der Region Grand Est natürliche Wasserstoffvorkommen erschließt.

Auch Organisationen wie die 3H2-Wasserstoffinitiative und H2Saar sind an H2Start beteiligt und tragen dazu bei, Netzwerke und Fachwissen im Dreiländereck auszubauen.

Zu den Förderern des Projekts zählen die EU und Baden-Württemberg, das als Vorreiter in der Wasserstofftechnologie gilt. Ihre Unterstützung soll Unternehmen den Zugang zu neuen Wertschöpfungsketten ermöglichen und den Wandel hin zu einer wasserstoffbasierten Wirtschaft in der Region beschleunigen.

Mit den 120.000 Euro Fördermitteln wird H2Start Workshops veranstalten und Transferformate entwickeln, um Fachwissen im Bereich Wasserstoff aufzubauen. Das Projekt verbindet Unternehmen, Forscher und politische Entscheidungsträger aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Sein Erfolg könnte den Weg für einen stärkeren, grenzüberschreitenden Wasserstoffmarkt in den kommenden Jahren ebnen.

Quelle