05 April 2026, 00:23

Grüne stärken Position als stärkste Kraft bei Landtagswahl Baden-Württemberg 2021

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Grüne stärken Position als stärkste Kraft bei Landtagswahl Baden-Württemberg 2021

Die endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl Baden-Württembergs 2021 wurden am 1. April 2021 bekannt gegeben. Die Landeswahlleiterin Cornelia Nesch bestätigte die Zahlen nach einer Wahlbeteiligung von 63,8 %. Über 4,8 Millionen gültige Stimmen entschieden über die Sitzverteilung im Landtag.

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Insgesamt waren 7.671.039 Menschen wahlberechtigt. Von diesen wurden 4.859.651 Stimmen als gültig gezählt, während 34.849 als ungültig verworfen wurden.

Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) erreichten mit 1.586.192 Stimmen den höchsten Stimmenanteil, was 32,6 % der Gesamtstimmen entspricht. Trotz dieses starken Ergebnisses gewannen sie keines der 70 Direktmandate in den Wahlkreisen des Landes. Stattdessen erhielten sie über die Landesliste 58 Sitze.

Die Christlich Demokratische Union (CDU) belegte mit 1.168.975 Stimmen (24,1 %) den zweiten Platz. Sie errang 12 Direktmandate sowie 30 weitere Sitze über die Landesliste, was insgesamt 42 Mandate ergibt.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) erhielt 535.489 Stimmen (11,0 %), was 19 Listenmandaten entsprach. Die Freie Demokratische Partei (FDP) folgte mit 508.429 Stimmen (10,5 %) und sicherte sich 18 Listenmandate.

Die Alternative für Deutschland (AfD) kam auf 473.485 Stimmen (9,7 %) und erhielt 17 Listenmandate. Die Partei Die Linke (DIE LINKE) erreichte 173.317 Stimmen (3,6 %), verfehlte jedoch den Einzug in den Landtag.

Die Wahlergebnisse bestätigen die Grünen als stärkste Kraft im baden-württembergischen Landtag, auch wenn sie kein Direktmandat gewinnen konnten. Die CDU bleibt eine starke zweite Kraft, während SPD, FDP und AfD über die Landesliste in den Landtag einzogen. Die endgültige Sitzverteilung wird die politische Ausrichtung des Landes für die kommende Legislaturperiode prägen.

Quelle