GIZ-Betrugsskandal im Jemen: Mitarbeiter manipulierten Finanztransaktionen
Sepp KraushaarGIZ-Betrugsskandal im Jemen: Mitarbeiter manipulierten Finanztransaktionen
Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steckt in einem schweren Finanzskandal. Die Organisation bestätigte den Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter in ihrem Jemen-Büro. Erste Schätzungen zufolge könnten die Verluste sich auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.
Der Betrug flog auf, nachdem interne Kontrollen finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgedeckt hatten. Die GIZ, die internationale Entwicklungsprojekte durchführt, leitete daraufhin eine Untersuchung ihrer Aktivitäten im Jemen ein. Die Ermittlungen ergaben, dass Mitarbeiter verdächtige Finanztransaktionen vorgenommen hatten.
Als Reaktion hat die Organisation disziplinarische Maßnahmen gegen die Beteiligten eingeleitet. Wie viele Mitarbeiter konkret betroffen sind, wurde nicht bekannt gegeben. Die Behörden prüfen nun das volle Ausmaß des durch das Fehlverhalten entstandenen finanziellen Schadens.
Der Skandal wirft Fragen nach der finanziellen Aufsicht der GIZ in Hochrisikoregionen auf. Mit weiteren Überprüfungen ist zu rechnen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Unterdessen wird der genaue finanzielle Schaden noch ermittelt.






