30 June 2026, 00:16

Gewaltkriminalität 2025: Nichtdeutsche stark überrepräsentiert – Debatte über Integration entfacht

Wer begeht in Deutschland immer wieder Gewaltverbrechen

Gewaltkriminalität 2025: Nichtdeutsche stark überrepräsentiert – Debatte über Integration entfacht

Neue Daten aus dem Jahr 2025 haben die Unterschiede bei den Tatverdächtigenquoten im Bereich der Gewaltkriminalität zwischen deutschen Staatsbürgern und Nichtdeutschen deutlich gemacht. Obwohl Nichtdeutsche 14,9 Prozent der Bevölkerung stellen, machten sie 42,9 Prozent der Tatverdächtigen in Gewaltverbrechen aus. Die Zahlen haben eine politische Debatte über Integration und Strafverfolgung ausgelöst.

Die Statistiken zeigen unterschiedliche Rückfallquoten bei verschiedenen Gruppen. Bei deutschen Staatsbürgern standen 8,2 Prozent der Tatverdächtigen im Verdacht, eine zweite Straftat begangen zu haben, 1,8 Prozent eine dritte und 0,8 Prozent zwischen vier und fünf. Bei Nichtdeutschen lagen die Werte in mehreren Fällen höher.

Tunesische Tatverdächtige wiesen die höchsten Rückfallquoten auf: 16,4 Prozent standen im Verdacht, eine zweite Straftat begangen zu haben, 6 Prozent eine dritte. Bei marokkanischen Tatverdächtigen folgten 15 Prozent mit einem zweiten und 5,3 Prozent mit einem dritten Verdachtsfall. Bei syrischen Tatverdächtigen waren es 10,3 Prozent mit einem zweiten und 3 Prozent mit einem dritten Verdacht. Afghanische Tatverdächtige hatten zu 10,7 Prozent einen zweiten und zu 2,4 Prozent einen dritten Verdachtsfall. Ukrainische Tatverdächtige wiesen niedrigere Werte auf: 8,3 Prozent mit einem zweiten und 1,7 Prozent mit einem dritten Verdacht.

Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als „inakzeptabel“. Er warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die Interessen der Bevölkerung zu stellen. Hess behauptete zudem, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewalttätige Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Als Beispiel für gescheiterte Integration wurde der Fall von Islam El M. genannt, ein in Deutschland geborener, verurteilter Gruppenvergewaltiger, der während des Prozesses einen Dolmetscher benötigte.

Die Daten unterstreichen die deutliche Überrepräsentation von Nichtdeutschen unter den Tatverdächtigen bei Gewaltverbrechen. Auch die Rückfallquoten variieren stark zwischen den verschiedenen Nationalitäten. Politiker diskutieren weiterhin über die Ursachen und mögliche Lösungen für diese Disparitäten.

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