Gemeinsames Gebet nach 7:1 – wie Fußball und Glaube die Nationalspieler vereinten
Vladimir DöhnGemeinsames Gebet nach 7:1 – wie Fußball und Glaube die Nationalspieler vereinten
Die deutsche Nationalmannschaft feierte kürzlich einen deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao. Nach dem Schlusspfiff versammelten sich Spieler beider Teams spontan auf dem Platz zu einem christlichen Gebet – eine Geste, die wegen ihrer Ungezwungenheit besondere Aufmerksamkeit erregte.
Am Gebetskreis beteiligten sich unter anderem die deutschen Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah sowie Mitglieder der Mannschaft von Curaçao. Nmecha erklärte später, die Spieler hätten gemeinsam gebetet, weil sie denselben Glauben teilten und ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollten. Zudem betonte er, dass seiner Meinung nach Jesus durch den Fußball geehrt werde.
Die Initiative ging allein von den Spielern aus und war weder von einem Fußballverband noch von einer anderen Institution organisiert worden. Es handelte sich weder um eine Protestaktion noch um eine politische Kampagne, sondern um eine rein persönliche Glaubensbekundung.
Auffällig an der Szene war ihre Schlichtheit und die Abwesenheit äußerer Organisation. Der Moment folgte auf den überzeugenden 7:1-Erfolg Deutschlands gegen Curaçao. Die Aktion hat unter Fans eine Diskussion über die Rolle persönlicher Ausdrucksformen im Fußball ausgelöst.






