30 June 2026, 06:17

Fusion-Festival 2024: Brände und Chaos zwingen zu Evakuierung und Polizeieinsatz

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Fusion-Festival 2024: Brände und Chaos zwingen zu Evakuierung und Polizeieinsatz

Fusion-Festival in diesem Jahr von schweren Störungen betroffen – Brände zwingen zu vorübergehender Abschaltung

In diesem Jahr wurde das Fusion-Festival von massiven Behinderungen heimgesucht, nachdem Brände eine vorübergehende Unterbrechung erzwungen hatten. Alle 65.000 Besucherinnen und Besucher mussten auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert werden, während die Behörden mit den Folgen kämpften. Polizei und Zollbeamte meldeten seitdem zahlreiche Vorfälle, darunter Drogendelikte und Sachbeschädigungen.

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Das Festival kam abrupt zum Stillstand, als die Brände ausbrachen und die Veranstalter das Gelände räumen ließen. Die evakuierten Menschenmassen wurden auf einen Flugplatz umgeleitet, während Rettungskräfte und Polizei die Lage unter Kontrolle brachten. Während des Chaos sollen mehrere Personen zudem eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben.

Die Behörden reagierten mit einem massiven Aufgebot. Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, wo sie zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsfall dokumentierten – die meisten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Zudem leiteten Zollbeamte 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein.

Bei Verkehrskontrollen rund um das Festivalgelände wurden 48 Fahrer unter Drogeneinfluss erwischt. Während der Veranstaltung gingen acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels ein. In Polizeiberichten wurde zudem eine Sachbeschädigung in Höhe von etwa 500 Euro verzeichnet. Ein Beamter wurde bei dem Versuch, Vandalenakte zu filmen, angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

Die Veranstalter kündigten an, dass die Abreise aller Besucher bis Mittwoch abgeschlossen sein werde. Derweil laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren – der Abbau des Festivalgeländes soll voraussichtlich noch zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Die Unterbrechung des Festivals stellt die Organisatoren und Behörden nun vor die Aufgabe, die Nachwehen zu bewältigen. Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an, wobei mehrere Drogenvergehen und Sachbeschädigungen geprüft werden. Die Räumung des Geländes wird in den kommenden zwei Wochen fortgesetzt, während schrittweise wieder Normalbetrieb einkehrt.

Quelle