Fürth will Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Vladimir DöhnFürth will Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Ein Vorschlag aus Fürth sieht vor, das klassische Ampelmännchen durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll das Theater Comödie am Comödiplatz würdigen. Der Schöpfer der Figuren, Volker Heißmann, unterstützt den Plan und ist überzeugt, dass er Besuchern Freude bereiten würde.
Bundesweite Vorschriften erlauben bereits Abweichungen von den üblichen Fußgängerampel-Symbolen. Diese Flexibilität hat anderen Städten ermöglicht, kreative Designs für ihre Lichtsignale einzuführen.
Der CSU-Vorschlag sieht konkret vor, Waltraud und Mariechen am Comödiplatz zu platzieren. Heißmann stellt sich vor, dass ein grünes Mariechen für „Gehen“ und ein rotes Waltraud für „Stop“ stehen könnten. Die Initiative zielt darauf ab, den Charme des Viertels zu stärken und die kulturelle Bedeutung des Theaters zu unterstreichen.
Der Ältestenrat der Stadt wird die Idee im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die neuen Ampelfiguren wird für später in der Saison erwartet. Wichtige Punkte sind dabei die sofortige Erkennbarkeit der Signale sowie die Klärung von Haftungsfragen.
Falls genehmigt, könnten die neuen Ampeln den Straßen Fürths eine Prise lokalen Humor verleihen. Der Vorschlag zeigt das Spannungsfeld zwischen Kreativität und Praktikabilität bei öffentlichen Hinweisschildern. Die Herbstberatungen werden entscheiden, ob Waltraud und Mariechen künftig Fußgänger am Comödiplatz leiten.






