Frisch Auf Göppingen dominiert die Liga mit Tempo und defensiver Härte
Hans-Herbert ReinhardtFrisch Auf Göppingen dominiert die Liga mit Tempo und defensiver Härte
Die Frisch Auf Göppingen haben mit einem temporeichen, hochintensiven Spielstil stark in die Saison gestartet. Ihre aggressive Deckung und schnellen Umschaltspiele heben sie in den ersten Partien deutlich von der Konkurrenz ab. Mehrere Schlüsselspieler treiben den frühen Erfolg an beiden Enden des Feldes voran.
Die Mannschaft setzt auf erzwungene Ballverluste und blitzschnelle Konterangriffe. Die von Jacob Bagersted geführte Abwehr hat sich zu einer der physisch dominantesten Einheiten der Liga entwickelt – vergleichbar nur mit dem THW Kiel. Kresimir Kozina verleiht als Spielmacher und Arbeitstier unermüdliche Energie und sorgt für fließende Übergänge zwischen Abwehr und Angriff.
Im Tor glänzt Daniel Rebmann in den Auftaktspielen mit entscheidenden Paraden. In der Offensive bleibt Sebastian Heymann einer der gefährlichsten Rückraumschützen der Liga. Die Spielgestaltung teilen sich Tim Kneule und Janus Smarason, die das Tempo der Mannschaft konsequent hochhalten.
Der Neuzugang Kevin Gulliksen, der vom TUS N-Lübbecke Minden wechselte, hat sofort Wirkung gezeigt. In nur vier Spielen erzielte er 26 Tore und liegt damit auf Platz zwei der internen Torschützenliste hinter Marcel Schiller (29 Tore). Allerdings führt Gulliksen die Statistik der Feldtore an – ein Beweis für seine Effizienz vor dem gegnerischen Kasten.
Göppingens Mischung aus defensiver Stärke und explosivem Angriffsspiel verschafft ihnen eine starke Ausgangsposition. Mit Schlüsselspielern in Topform werden ihr schnelles Umschaltspiel und die körperbetonte Deckung die Gegner weiterhin vor Herausforderungen stellen. Die Ausgeglichenheit und Tiefe des Kaders deuten darauf hin, dass das Team auch im weiteren Saisonverlauf konkurrenzfähig bleibt.






