16 April 2026, 14:24

Friedrichstraße in Berlin soll zur autofreien Fußgängerzone werden – mit Kunst und Natursteinpflaster

Ein detaillierter Stadtplan von Berlin auf dem Cover eines alten Buches, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text zeigt.

Friedrichstraße in Berlin soll zur autofreien Fußgängerzone werden – mit Kunst und Natursteinpflaster

Ein großer Umbau der Berliner Friedrichstraße in Mitte steht im Mittelpunkt eines Architekturwettbewerbs. Das Vorhaben zielt darauf ab, die belebte Straße in eine autofreie, fußgängerfreundliche Zone zu verwandeln. Die Diskussionen über ihr zukünftiges Erscheinungsbild sind bereits in vollem Gange – mit kühnen Entwürfen, die auf dem Tisch liegen.

Das Büro CKSA, das in Zusammenarbeit mit Christoph Kohl Stadtplaner Architekten arbeitet, hat einen detaillierten Plan vorgelegt. Die Vision umfasst Natursteinpflaster, große Einzelbäume sowie auffällige Kunstinstallationen. Wasserspiele sollen den öffentlichen Raum zusätzlich aufwerten und die Attraktivität des Viertels steigern.

Laut Entwurf würde die Friedrichstraße vollständig autofrei und fahrradfreundlich gestaltet. Traditionelle Bordsteinkanten würden durch eine stufenlose Übergangsfläche ersetzt. Das Design orientiert sich am eleganten Flair des nahegelegenen Gendarmenmarkts und soll eine einheitliche, hochwertige Atmosphäre schaffen.

Die Pläne gehen über die Friedrichstraße selbst hinaus: Auch die Querstraßen, die sie mit dem Gendarmenmarkt verbinden, sollen für Fahrzeuge gesperrt und zu öffentlichen Freiflächen umgestaltet werden. Das CKSA-Büro besteht darauf, dass sowohl Autos als auch Fahrräder aus dem gesamten Bereich ausgeschlossen werden.

Ein zentrales Element der Neugestaltung ist eine großzügige Eingangszone. Sie soll als einladendes Tor fungieren und den Status der Straße als Wahrzeichen des Berliner Zentrums unterstreichen.

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Der Wettbewerb wird über das endgültige Design der Fußgängerzone entscheiden. Wird der CKSA-Entwurf umgesetzt, entsteht ein nahtloser, autofreier Bereich, der Kunst, Natur und urbanen Charme vereint. Die Veränderungen würden eine der historisch bedeutendsten Straßen Berlins für kommende Generationen prägen.

Quelle