28 April 2026, 20:45

Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße und hält Schilder und Banner hoch, mit Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie an den Rand des Kollapses

Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand

Die Freiburger Verpackungsabgabe sieht sich zunehmendem Widerstand lokaler Unternehmen und Wirtschaftsverbände ausgesetzt. Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste beklagen, dass die Abgabe ihre Betriebe mit unzumutbaren finanziellen Belastungen konfrontiert. Die Forderungen nach einer sofortigen Abschaffung werden immer lauter – erste Warnungen vor Stellenabbau und verlorenen Aufträgen mehren sich in der Branche.

Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die Abschaffung der Steuer in ihrer aktuellen Form. Die zusätzlichen Kosten, die bei Einzelveranstaltungen oft im hohen dreistelligen Bereich lägen, trieben Unternehmen an den Rand des Ruins, argumentiert der Verband. Einige Betriebe hätten bereits Stellen gestrichen, andere warnen vor weiteren Entlassungen, falls die Regelung nicht schnellstmöglich geändert werde.

Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) unterstützt diese Bedenken und verweist auf die weitverbreitete Verärgerung unter Gastronomen. Viele berichten von verlorenen Aufträgen oder einer Verlagerung von Bestellungen in benachbarte Regionen, in denen die Steuer nicht erhoben wird. Kritiker monieren zudem, dass vorgeschlagene Alternativen wie Mehrwegsysteme für den täglichen Betrieb kaum praktikabel seien.

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Obwohl die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Steuer für den Herbst zugesagt hat, halten Unternehmen diese Frist für viel zu lang. Sie drängen die Politik zu schnellem Handeln, bevor weitere Schäden für die lokale Wirtschaft entstehen.

Die Verpackungsabgabe bleibt weiter scharf in der Kritik von Wirtschaftsverbänden und betroffenen Betrieben. Angesichts bereits laufender Entlassungen und abwandernder Aufträge wächst der Druck auf eine rasche Kehrtwende in der Politik. Die für später in diesem Jahr geplante Prüfung durch die Stadt könnte für manche kämpfenden Unternehmen zu spät kommen.

Quelle