13 June 2026, 20:19

Freiburger Knopfhäusle-Siedlung erhält Otto-Borst-Preis für gelungene Nachbarschaftsmodernisierung

Otto-Borst-Preis für Knopfhäusle-Siedlung in Freiburg

Freiburger Knopfhäusle-Siedlung erhält Otto-Borst-Preis für gelungene Nachbarschaftsmodernisierung

Freiburger Knopfhäusle-Siedlung gewinnt Otto-Borst-Preis 2026 in der Kategorie „Nachbarschaft“

Die historische Arbeitersiedlung Knopfhäusle im Freiburger Stadtteil Oberwiehre hat den Otto-Borst-Preis 2026 in der Kategorie „Nachbarschaft“ erhalten. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble wurde kürzlich umfassend saniert – modernisiert, ohne seinen ursprünglichen Charme einzubüßen.

Die zwischen 1869 und 1886 für Mitarbeiter einer Knopffabrik an der Kartäuserstraße errichteten Reihenhäuser und historischen Nebengebäude gehören heute der Freiburger Stadtbau GmbH. Seit 2020 liefen die aufwendigen Restaurierungsarbeiten.

Grundlage des Projekts waren detaillierte bauhistorische Recherchen und ein maßgeschneidertes Denkmalkonzept. Ziel war es, die alten Strukturen an moderne Wohnstandards anzupassen, ohne ihre Identität zu verlieren. Die Finanzierung erfolgte über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ – unterstützt durch Mittel des Bundes, des Landes und der Kommune sowie durch Kredite der KfW-Bank.

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Die Bewohner:innen waren aktiv in die Planung einbezogen. Die Auszeichnung nahm die Stadt Freiburg gemeinsam mit der Freiburger Stadtbau Gesellschaft (FSB) auf der internationalen Stadtkonferenz des Forum Stadt-Netzwerks in Trier entgegen.

Der Otto-Borst-Preis würdigt das gelungene Gleichgewicht zwischen Denkmalschutz und Modernisierung im Knopfhäusle. Das Projekt zeigt, wie historische Siedlungen zeitgemäßen Ansprüchen gerecht werden können, ohne ihr Erbe zu verraten. Besonders hervorgehoben wird die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Förderstellen und der lokalen Gemeinschaft.

Quelle