07 May 2026, 22:17

Freiburger Bürgerstiftungen vereinbart historischen Branchentarifvertrag mit ver.di

Plakat mit Text, der Unterstützung während einer Krise fordert, mit einer Waage auf der linken Seite.

Freiburger Bürgerstiftungen vereinbart historischen Branchentarifvertrag mit ver.di

Die Stiftung Freiburger Bürgerstiftungen hat mit der Gewerkschaft ver.di ein neues Tarifabkommen ausgehandelt. Die am 7. Mai 2026 unterzeichnete Vereinbarung sorgt für fairere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für rund 600 Beschäftigte und markiert die Rückkehr zu einem flächendeckenden Branchentarifvertrag für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aktuell beschäftigt die Einrichtung etwa 500 Angestellte nach hauseigenen Vergütungsregelungen, weitere 100 arbeiten bereits im Rahmen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD). Ab dem 1. April 2027 wechseln alle Beschäftigten in das TVöD-System, was einheitliche Bedingungen garantiert. Der Übergang soll finanzielle Nachteile vermeiden und die Arbeitsplatzsicherheit stärken.

Im Zuge dieser Umstellung beabsichtigt die Stiftungsverwaltung Freiburg, als vollwertiges Mitglied in den Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg zurückzukehren. Die Einrichtung, ein zentraler Träger sozialer Dienstleistungen in der Stadt, erhofft sich dadurch eine höhere Attraktivität ihrer Arbeitsplätze. Das Abkommen entstand nach Verhandlungen zwischen der Stiftung und ver.di-Vertretern.

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Die Neuregelung standardisiert Löhne und Arbeitsbedingungen für alle 600 Mitarbeiter und festigt die Verbindung der Stiftung zum öffentlichen Sektor. Die Änderungen treten Anfang 2027 nach einer strukturierten Übergangsphase in Kraft.

Quelle