31 May 2026, 22:20

FDP-Parteitag endet mit Appell zur Einheit und neuen Strategien für 2024

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

FDP-Parteitag endet mit Appell zur Einheit und neuen Strategien für 2024

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat am Sonntagmittag ihren Bundesparteitag in Berlin beendet. Der neu gewählte Generalsekretär Martin Hagen hielt die Abschlussrede, in der er die zentralen Beschlüsse hervorhob und nach einer Phase innerparteilicher Spannungen zu mehr Geschlossenheit aufrief.

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Die Delegierten unterstützten auf dem Parteitag den Hauptantrag der FDP, „Deutschland neu starten: Ein kühner Aufbruch für eine erfolgreiche Nation“. Der Antrag wurde ohne größere Debatte angenommen, während andere vorgeschlagene Änderungen zur weiteren Prüfung an die Ausschüsse verwiesen wurden.

Wolfgang Kubicki sicherte sich mit 59 Prozent der Stimmen den Vorsitz, während Martin Hagen mit demselben Ergebnis zum Generalsekretär gewählt wurde. Hagen bezeichnete die Veranstaltung später als Wendepunkt und verwies auf bahnbrechende Beschlüsse sowie entscheidende Personalwechsel.

In seiner Rede betonte Hagen die Notwendigkeit von Einheit nach den umstrittenen inneren Wahlen. Zudem verwies er auf einen Anstieg der Wählergunst: Die potenzielle Unterstützung für die FDP sei innerhalb von nur zwei Monaten von 16 auf 22 Prozent gestiegen. Die Partei will ihren Wahlkampf nun auf Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin konzentrieren.

Der Parteitag endete mit einem neu gewählten Bundesvorstand und einer klaren Strategie für die kommenden Monate. Hagen zeigte sich zuversichtlich über die künftige Ausrichtung der FDP, während Kubickis Führung den Ton für die nächste Phase der Partei vorgibt.

Quelle