Dachser investiert 20 Millionen Euro in neues Gefahrgutlager bei Karlsruhe
Hiltrud JockelDachser investiert 20 Millionen Euro in neues Gefahrgutlager bei Karlsruhe
Dachser baut Logistikdrehscheibe in Malsch bei Karlsruhe für 20 Millionen Euro aus
Der Logistikdienstleister Dachser erweitert seinen Standort in Malsch bei Karlsruhe mit einer Investition von 20 Millionen Euro. Das Projekt umfasst ein neues Hochregallager, das speziell für die Lagerung gefährlicher Güter konzipiert ist und Anfang 2019 in Betrieb gehen soll. Die Anlage richtet sich an die wachsende Nachfrage der chemischen Industrie und bietet spezialisierte Lagerkapazitäten für Farben, Lacke und Klebstoffe.
Die Bauarbeiten für das 21.800 Quadratmeter große Lager laufen bereits. Nach der Fertigstellung wird es Platz für rund 43.000 Paletten bieten, die auf neun separate Bereiche verteilt werden. Jeder Abschnitt ist durch Brandschutzmauern abgeschirmt, um mögliche Gefahren einzudämmen.
Das Lager verfügt über moderne Sicherheitsvorkehrungen: Sämtliche Bereiche sind mit automatischen Löschanlagen ausgestattet, darunter Decken- und Regalsprinkler. In einigen Abschnitten kommen zusätzlich Gassensoren und Schaumlöschsysteme zum Einsatz, um den Schutz weiter zu erhöhen.
Der Standort Malsch wurde aufgrund seiner hervorragenden Verkehrsanbindung, insbesondere in Richtung Frankreich, ausgewählt. Dadurch entwickelt sich das Logistikzentrum zu einem zentralen Knotenpunkt für Unternehmen, die chemische Erzeugnisse und Gefahrgüter handhaben.
Die neue Anlage soll im ersten Quartal 2019 den Betrieb aufnehmen. Sie bietet sichere Lagerkapazitäten für Chemikalien und stärkt gleichzeitig das regionale Logistiknetz. Die 20-Millionen-Euro-Investition unterstreicht Dachsers Reaktion auf die steigende Nachfrage im Chemiesektor.






