Cadolzburgs Wasserversorgung im Fokus: Debatte um Sicherheit und Modernisierung
Hans-Herbert ReinhardtCadolzburgs Wasserversorgung im Fokus: Debatte um Sicherheit und Modernisierung
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die Gemeinde versichert den Bürgern jedoch, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei – Engpässe seien ausgeschlossen.
Auslöser der Diskussion waren Bedenken zur Wasserverfügbarkeit in Kleingartenanlagen. Die Stadtverwaltungen stellte klar, dass es nicht um einen Wassermangel gehe, sondern um Vorsorgemaßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes. Mit den betroffenen Gärtnern werde nach temporären Lösungen gesucht, während gleichzeitig eine dauerhafte, rechtlich einwandfreie Regelung erarbeitet werde.
Unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner überprüft die Gemeinde nun sämtliche Systeme der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Der Prozess soll sechs bis zwölf Monate dauern und dient der Modernisierung der Anlagen sowie der Identifizierung möglicher Risiken. Zudem werden zusätzliche Wasserquellen erschlossen und bestehende Brunnen umgenutzt, um die Infrastruktur zu stärken.
Die Cadolburger Stadtwerke und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler widersprachen Befürchtungen langfristiger Wasserknappheit entschieden. Sie betonten, dass die Versorgung mit Wasser, Strom und Abwasser stets zuverlässig gewährleistet sein müsse. Geplant ist außerdem eine Überarbeitung der kommunalen Satzungen, um diese bürgerfreundlicher zu gestalten – ohne dass Gebührenerhöhungen anstehen.
Die Überprüfung soll sicherstellen, dass alle Systeme den aktuellen technischen Standards entsprechen. Bislang werden Übergangsregelungen für die Gärtner getroffen, während an nachhaltigen Lösungen gearbeitet wird. Die Gemeinde bleibt ihrem Auftrag verpflichtet, sichere und verlässliche öffentliche Dienstleistungen zu garantieren.
