29 April 2026, 00:39

Bundesregierung führt Zuckerabgabe 2025 ein – trotz früherer CDU-Ablehnung

Alte deutsche Banknote mit einer Abbildung einer Fabrik

Bundesregierung führt Zuckerabgabe 2025 ein – trotz früherer CDU-Ablehnung

Die deutsche Bundesregierung plant die Einführung einer Zuckerabgabe ab kommendem Jahr als Teil einer umfassenden Strategie zur Verringerung des Haushaltsdefizits. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil strebt Einsparungen in Höhe von 20 Milliarden Euro durch neue Steuern und Ausgabenkürzungen an, darunter höhere Abgaben auf Plastik, Tabak und Alkohol.

Ein Beratergremium von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte die Zuckersteuer als eine von 66 Maßnahmen vorgeschlagen, um die Belastung der gesetzlichen Krankenkassen zu verringern. Die Empfehlung sieht eine gestaffelte Abgabe auf zuckerhaltige Getränke vor – ähnlich dem britischen Modell, das im vergangenen Jahr 377 Millionen Euro einbrachte.

Die CDU hatte eine solche Steuer zuvor abgelehnt und einen entsprechenden Antrag auf ihrem Parteitag im Februar zurückgewiesen. Dennoch unterstützt die Koalition aus SPD und CDU den Vorstoß nun. Weitere geplante Maßnahmen umfassen Kürzungen bei staatlichen Subventionen und Finanzhilfen.

Die Behörden haben die Haushaltslücke für 2027 bereits geschlossen, für 2028 besteht jedoch weiterhin eine Finanzierungslücke. Der Gesamtfehlbetrag konnte um mehr als die Hälfte reduziert werden und liegt nun unter 30 Milliarden Euro.

Die Zuckerabgabe sowie weitere Steuererhöhungen sollen 2025 in Kraft treten. Diese Schritte sind Teil einer breiter angelegten Anstrengung, die öffentlichen Finanzen zu stabilisieren. Die Regierung konzentriert sich darauf, das Defizit zu verringern, ohne dabei die Finanzierung wichtiger Leistungen zu gefährden.

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