BMW-Fahrer driftet auf Autohaus-Gelände – Polizei ermittelt wegen 1.500 Euro Schaden
Hans-Herbert ReinhardtBMW-Fahrer driftet auf Autohaus-Gelände – Polizei ermittelt wegen 1.500 Euro Schaden
Ein BMW-Fahrer steht unter Ermittlung, nachdem er auf dem Gelände eines Autohauses in Ulm riskante Drift-Manöver durchgeführt hat. Der Vorfall verursachte einen Schaden von etwa 1.500 Euro und wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Polizei hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer eingeleitet.
Die Drift-Aktion ereignete sich auf dem Gelände eines Autohauses in der Blaubeurer Straße. Die Reifenspuren des BMW beschädigten das Gelände, wodurch voraussichtlich Reparaturkosten in Höhe von 1.500 Euro entstehen. Sicherheitskameras hielten die Stunts fest und liefern den Behörden damit klare Beweise.
Später betrat derselbe Fahrer während der Öffnungszeiten das Autohaus. Er versuchte, Ersatzteile für seinen BMW zu erwerben, wurde jedoch von einem Mitarbeiter erkannt. Als er zur Rede gestellt wurde, schwieg der Mann und verließ daraufhin eilig den Laden.
Unterdessen führte die Ulmer Ermittlungsgruppe Posing am Wochenende Kontrollen in der Poser-Szene durch. Auf der Blaubeurer Straße wurden zwei nicht verkehrssichere Fahrzeuge beschlagnahmt, da deren Steuergeräte manipuliert oder die Zulassungen abgelaufen waren. Den Fahrern drohen nun hohe Bußgelder; zudem wurden weitere Verstöße wie das Überfahren roter Ampeln und übermäßiger Lärm geahndet.
Die Ermittlungen zum Drift-Vorfall laufen noch. Die Polizei wertet Überwachungsaufnahmen und Zeugenaussagen aus, um den Fahrer zu identifizieren. Bei einer Verurteilung müssen ihm Anklagen wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr drohen.






