Berliner Politik zwischen Präsenz und auffälligen Abwesenheiten bei Debattenwoche
Hiltrud JockelBerliner Politik zwischen Präsenz und auffälligen Abwesenheiten bei Debattenwoche
In Berlins politischer Szene war es eine ereignisreiche Woche mit zahlreichen öffentlichen Debatten und Podiumsdiskussionen. Führende Vertreter der großen Parteien beteiligten sich an Veranstaltungen zu Themen wie Bildungspolitik, Antisemitismusbekämpfung und anderen drängenden Fragen. Auffällige Abwesenheiten und Vertretungen sorgten dabei für Gesprächsstoff.
Beim Bildungspolitik-Forum der Berliner Bildungsallianz war Kai Wegner (CDU) eingeladen, erschien jedoch nicht persönlich. Stattdessen entsandte er Katharina Günther-Wünsch als seine Vertreterin. An der Diskussion nahmen außerdem Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) teil. Der Moderator scherzte, Eralp, Graf und Krach bildeten eine Art „Podiums-Stammtisch“, da sie häufig gemeinsam auftreten.
Wegner fehlte zudem bei Debatten zu Kunst und Kultur, Antisemitismusprävention sowie der Zukunft der Arbeit. Bei der Veranstaltung zum Thema Antisemitismus sprang Justizsenatorin Felor Badenberg für ihn ein. Dagegen bestätigte Wegner seine Teilnahme an einer separaten Podiumsdiskussion des Landesverbandes der Kleingärtner.
Besonders präsent zeigte sich in den letzten Tagen Steffen Krach. Durch seine Teilnahme an mehreren Veranstaltungen steigerte er seine Sichtbarkeit in den Berliner Politikdebatten.
Die Woche machte die unterschiedlichen Engagementgrade der Berliner Spitzenpolitiker deutlich: Während Wegner bei zentralen Diskussionen mehrfach vertreten wurde, waren andere wie Krach durchgehend stark präsent. Die Veranstaltungen deckten ein breites Spektrum an Themen ab, die für die aktuellen politischen Debatten der Stadt von zentraler Bedeutung sind.






