16 April 2026, 06:19

BDSM und Fetischkultur: Wie die Obscene-Messe in Karlsruhe Klischees widerlegt

Ausstellungsplakat mit dem Titel "Souvenez-vous Crimes Allemands" mit einer zentralen Figur mit menschlichem Gesicht und Text mit Details zur Ausstellung.

BDSM und Fetischkultur: Wie die Obscene-Messe in Karlsruhe Klischees widerlegt

In einer aktuellen Folge des Podcasts Der Gangster, die Junkie und die Hure geht es um Bondage, Sadomasochismus und Fetischkultur. Reporter Christian Karsch besuchte zudem die Obscene-Messe in Karlsruhe, eine der größten Veranstaltungen für Kink- und BDSM-Enthusiasten. Seine Erlebnisse dort stellten gängige Klischees über die Szene infrage.

Die Obscene in Karlsruhe präsentiert sich als Schauplatz für Kink, BDSM und Fetisch-Communities. Auf dem Werbeplakat sind zwei gefesselte Frauen und ein Mann unter dem Motto Leb deinen Fantasien zu sehen. Trotz der provokanten Optik erlebte Karsch eine überraschend offene und lockere Atmosphäre.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Viele Menschen wissen nur wenig über Bondage, Sadomasochismus oder Fessel-Fetische. Doch die Besucher der Messe wurden als freundlich, humorvoll und erfrischend normal beschrieben. Die Veranstaltung will Interessen entstigmatisieren, die oft missverstanden oder tabuisiert werden.

Unterdessen hat der Podcast Der Gangster, die Junkie und die Hure Verstärkung bekommen: Nina, eine professionelle Dominatrix, bereichert die Diskussionen nun mit Einblicken in ihre Arbeit und die Fetischszene.

Sowohl der Podcast als auch die Messe zeigen: Ein Fetisch macht einen Menschen nicht zwangsläufig zu einem Außenseiter oder Exoten. Karschs Bericht und die Stimmung auf der Veranstaltung zeichnen das Bild einer offenen, zugänglichen Community – weit entfernt von den extremen Klischees, die oft verbreitet werden. Der Erfolg der Messe und die wachsende Hörerschaft des Podcasts deuten auf einen Wandel hin, wie diese Themen öffentlich diskutiert werden.

Quelle