22 March 2026, 14:23

Baden-Württemberg rettet bedrohte Forschung mit neuem Global Fellowship Program

Global Equality Fund-Logo mit einem weißen Globus auf blauem Hintergrund und dem Namen der Organisation in fetter, weißer Sans-Serif-Schrift, umgeben von einem weißen Ring mit einer hellblauen Umrandung.

Baden-Württemberg rettet bedrohte Forschung mit neuem Global Fellowship Program

Baden-Württemberg hat eine neue Förderinitiative ins Leben gerufen, um Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, die in ihren Herkunftsländern mit Einschränkungen konfrontiert sind. Das Global Fellowship Program, Teil des Landesprogramms "Globale Partnerschaften in der Wissenschaft", wird bis zu 14 Gaststellen an drei Universitäten bereitstellen. Ziel des Programms ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, deren Arbeit gefährdet ist, eine sichere und produktive Arbeitsumgebung zu bieten.

Das Programm wurde im September 2025 im Rahmen der umfassenderen Förderstrategie des Landes bewilligt. Insgesamt werden rund 24 Millionen Euro in drei Förderrunden verteilt, wobei für die Global Fellowships zunächst 3,6 Millionen Euro vorgesehen sind. Jede ausgewählte Forscherin und jeder ausgewählte Forscher erhält für bis zu zwei Jahre Unterstützung, um ihre oder seine Arbeit unabhängig fortzuführen.

Die Stipendien werden an drei renommierten Einrichtungen angesiedelt sein: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Future Collegium der Universität Konstanz und dem College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen. Diese Standorte bieten interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten sowie Zugang zur Forschungsinfrastruktur Baden-Württembergs.

Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber könnten bereits im Frühjahr 2026 ihre Arbeit aufnehmen. Das Programm ist darauf ausgelegt, den Forscherinnen und Forschern sowohl Zeit als auch Ressourcen zu geben, um ihre Projekte voranzubringen und gleichzeitig internationale Sichtbarkeit für ihre Karriere zu gewinnen.

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Die Initiative finanziert 14 Stellen in Freiburg, Konstanz und Tübingen. Die Geförderten profitieren von institutioneller Unterstützung, finanzieller Absicherung und einem kooperativen akademischen Umfeld. Die ersten Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen innerhalb des nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen.

Quelle