30 April 2026, 02:22

Aiwanger will mit CSU-Bündnis Freie Wähler bundesweit stärken

Altes 19. Jahrhundert-Karte von Deutschland, die politische Teilung zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

Aiwanger will mit CSU-Bündnis Freie Wähler bundesweit stärken

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, hat eine engere Zusammenarbeit mit der bayerischen Christlich-Sozialen Union (CSU) gefordert. Er ist überzeugt, dass eine solche Partnerschaft seiner Partei helfen könnte, bundesweit zu wachsen. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Freien Wähler in allen 16 Landesparlamenten Fuß fassen wollen, indem sie die Fünf-Prozent-Hürde überwinden.

Aiwanger schlägt vor, das bestehende Kooperationsmodell zwischen den Freien Wählern und der CSU in Bayern auszubauen. Sein Argument: Ein engeres Bündnis mit der Union (CDU/CSU) würde die Chancen seiner Partei auf einen landesweiten Erfolg deutlich erhöhen. Sein Ziel ist es, eine politische Alternative für liberal-konservative Wähler zu schaffen, die nach konstruktiver Politik suchen.

Der ehemalige CSU-Vorstand Peter Gauweiler unterstützt die Idee und plädiert für ein formelles "Bündnis Freie Wähler/CSU". Aiwanger räumt jedoch ein, dass es Herausforderungen bei der Bildung einer solchen Partnerschaft gibt, und verweist auf die bisherige Zurückhaltung der Union, sich darauf einzulassen.

Trotzdem bleibt er zuversichtlich, dass seine Partei ihre eigene Stärke weiter ausbauen kann. Gleichzeitig will Aiwanger mit dieser Zusammenarbeit einer von ihm diagnostizierten "zunehmenden Linksverschiebung in der Politik" entgegenwirken.

Die Freien Wähler streben an, sich in allen Bundesländern zu etablieren. Aiwangers vorgeschlagenes Bündnis mit der CSU könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob beide Seiten ihre Unterschiede überwinden und effektiv zusammenarbeiten können.

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