19 June 2026, 02:26

Aiwanger und 40 Konzerne fordern Kehrtwende in der EU-Klimapolitik

Aiwanger unterstützt Branchenbrief an EU zur Klimapolitik

Aiwanger und 40 Konzerne fordern Kehrtwende in der EU-Klimapolitik

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 große deutsche Konzerne in ihrem Appell für eine Kurskorrektur in der EU-Klimapolitik. Die Unternehmen warnen vor den steigenden Kosten des Emissionshandels, nachdem die CO₂-Abgabe mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne liegt.

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Die Unternehmensgruppe betont, dass die hohen Preise im Emissionshandel ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Aiwanger schloss sich dieser Kritik an und forderte die EU auf, Hürden abzubauen, um Arbeitsplätze und die Industrie zu schützen.

Er bezeichnete es als peinlich, dass sich Wirtschaftsführer direkt an die Europäische Kommission wenden müssten. Zudem kritisierte Aiwanger die einseitige Ausrichtung Europas auf den Green Deal und die CO₂-Politik, die seiner Meinung nach riskiere, den Kontinent ins Abseits zu stellen. Die Welt lache über Europas Kämpfe mit den Klimavorgaben, so der Minister.

Darüber hinaus verwies er auf das Scheitern der Lissabon-Strategie aus dem Jahr 2000, die nach seinen Worten das Gegenteil der beabsichtigten Ziele erreicht habe.

Die 40 Konzerne und Aiwanger drängen auf eine Überprüfung der EU-Klimamaßnahmen. Sie argumentieren, dass die aktuellen Regelungen die wirtschaftliche Stabilität und die globale Position Europas untergraben. Die Debatte zeigt die wachsende Verärgerung in der Wirtschaft über die regulatorischen Belastungen.

Quelle