50 Jahre SG Fortuna Bettenhausen: Vom Kulturzentrum zur Kegel-Legende
Sepp Kraushaar50 Jahre SG Fortuna Bettenhausen: Vom Kulturzentrum zur Kegel-Legende
SG Fortuna Bettenhausen feiert 50-jähriges Jubiläum
Letztes Wochenende beging die SG Fortuna Bettenhausen ihr 50-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten hoben die lange Geschichte und die Erfolge des Vereins hervor – insbesondere die seiner Kegelabteilung.
Die Wurzeln des Kegelsports im Verein reichen bis ins Jahr 1974 zurück, als Werner Hinkelmann den Bau eines örtlichen Kulturzentrums initiierte. Nur ein Jahr später begannen Ehrenamtliche und lokale Unternehmen mit dem Einbau einer zweibahnigen Kegelanlage. 1976 wurde die Kegelabteilung offiziell gegründet, und am 20. September desselben Jahres fand das erste Turnier statt.
1993 erfolgte die Umrüstung auf eine vollautomatische Anlage, die wettkampftaugliches Kegeln ermöglichte und die Ausrichtung des „Kulturhaus-Pokals“ einleitete. Weitere Modernisierungen 2014 verbesserten die technische Ausstattung und die sanitären Einrichtungen. Heute ist die Kegelabteilung der einzige noch aktive Bereich des Sportvereins.
Aktuell stellt der Verein sechs Mannschaften – darunter Frauen-, Männer-, Senioren- und Jugendteams –, die auf regionaler und Landesebene antreten. Das Jugendförderprogramm gilt als Aushängeschild und wird für seine Erfolge und Aktivität gelobt. Durch das Jubiläum führte Steffen Bäuerle, der die Verdienste dreier Sachsen bei der Gründung der Kegelabteilung würdigte. Auch Landrätin Peggy Greiser nahm teil, lobte das Engagement des Vereins und kündigte eine Fördersumme von 500 Euro an.
Die Feierlichkeiten unterstrichen den Wandel des Vereins von einer kleinen Initiative zu einer wettbewerbsstarken Größe. Mit modernen Anlagen und einem starken Fokus auf die Jugend bleibt die SG Fortuna Bettenhausen eine feste Größe im regionalen und überregionalen Kegelsport.






